Grenzüberschreitende Ernährungsforschung

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Obst und Gemüse aus Baden-Württemberg und dem Elsass im Dienste der Gesundheit

Äpfel, Walnüsse, Trauben – was können diese und andere Lebensmittel aus der Region für die Gesundheit bewirken? Das grenzüberschreitende Forschungsnetzwerk „nutrhi.net“ hat zum Ziel, hier neues Wissen zu schaffen und es den Verbrauchern zu vermitteln.

„nutrhi.net“ ist ein wissenschaftliches Ernährungsnetzwerk in der Oberrhein-Region. Die Initiatoren – die Universitäten Karlsruhe und Straßburg, das Krebsforschungszentrum IRCAD und das Forschungsinstitut Aerial in Straßburg sowie das Max Rubner-Institut in Karlsruhe – haben sich zum Ziel gesetzt, die besonderen Qualitäten typischer Lebensmittel zu erforschen, sie wissenschaftlich fundiert zu bewerten und die Information der Verbraucher darüber zu optimieren. Dabei reicht der Forschungsansatz von der Produktion der Lebensmittel, über deren Vermarktung und bis zum Verzehr. Im Fokus stehen zunächst Äpfel, Walnüsse und Trauben, die in vielen Sorten in der Gegend verbreitet sind und nun auf ihre gesundheitliche Wirkung hin unter die Lupe genommen werden.

Damit soll in Baden-Württemberg und im Elsass ein wichtiger Beitrag zur Vorbeugung ernährungsmitbedingter Volkskrankheiten wie Übergewicht und Krebs geleistet werden. In enger Zusammenarbeit der beteiligten Arbeitsgruppen aus den Forschungsgebieten der Lebensmittel-Verfahrenstechnik  und –Analytik, der Ernährungsphysiologie und des Verbraucherverhaltens, aber auch der regionalen Lebensmittel-Erzeuger, werden die geplanten Kommunikationsmaßnahmen durch innovative Forschungsansätze begleitet. Das nutrhi.net soll speziell an dem Thema interessierte Bürger beidseits des Rheins ansprechen, denen bislang ein ausreichender Zugang zu entsprechenden Informationen fehlte.

Das Projekt, das vom InterReg Programm der EU gefördert wird, erschließt ab 2009 unter Einbeziehung des Regierungspräsidiums Freiburg und des Landesministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum Stuttgart in der gesamten Region neue Informationswege. Vortragsveranstaltungen zu aktuellen Themen der Ernährung sowie diese neu eingerichtete Internetpräsenz werden dabei das Kernstück für den Wissenstransfer aus dem nutrhi.net bilden.

Gesundheit

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